Langzeitmessungen der Berufsgenossenschaft Bau

 
Die Bekanntmachung 910 des Ausschuss für Gefahrstoffe zur kontinuierlichen Absenkung von noch tolerierten Faserkonzentrationen bei „Verfahren geringer Exposition“ erfordert ab 2015 einen Akzeptanzwert < 10 000 F/m³. Diese Faserkonzentration konnte bereits durch uns bei der messtechnischen Nachweisführung zur Anerkennung der INBO-Verfahren als "Verfahren geringer Exposition" in 2006 erreicht werden. Als einzigartiges Pilotprojekt aller Verfahren geringer Exposition, sind die INBO-Verfahren seit 2012 bei einer 3-tägigen Langzeitmessung mit allen Nebentätigkeiten über eine Messdauer von 6 h/Tag erfasst. Selbiges gilt für die Erhebung der Dieselmotoremissionen, sowie der A- und E-Fraktionen.

Die in 3-Langzeitmessungen an den Beschäftigten beaufschlagten Probenträger weisen Messergebnisse < 330 F/m³ bei einem oberen Poissonwert von < 990 F/m³ aus. Damit erfüllen die INBO-Verfahren sowohl die Bewertungsgrundlage für Arbeiten geringer Exposition gemäß TRGS 519, den Akzeptanzwert gemäß Bekanntmachung 910 mit < 10 000 F/m³, als auch als Alleinstellungsmerkmal aller gelisteten Verfahren überhaupt die Anforderungen an Erfolgskontrollmessungen mit einem Messwert < 500 F/m³.

Die Durchführung der Messungen erfolgte durch den messtechnischen Dienst der Berufsgenossenschaft Bau. Die Analyse/Auswertung der beaufschlagten Proben erfolgte im Labor des DGUV in St. Augustin.

Bei allen Messungen erfolgte der Nachweis der Asbesthaltigkeit im Material durch das Labor des DGUV in St. Augustin.

Ein wesentlicher Aspekt unseres unternehmerischen Handelns war und ist es, unter der Maßgabe der gesetzlichen Unfallversicherung ein Höchstmaß an Prozess- und Verfahrenssicherheit für unsere Arbeitnehmer, wie auch potentielle Auftraggeber zu erreichen.

Ihr Vorteil!


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Messungen der schweizerischen Unfallversicherungsanstalt

 

Analog sind die BT 18.1 Verfahren messtechnisch durch die Schweizer Unfall-Versicherungs-Anstalt (SUVA) geprüft. Bei allen Probenahmen konnten keine, also 0-Fasern in der Atemluft unserer Beschäftigten und im Sanierungsbereich nachgewiesen werden. Die Nachweisgrenzen belaufen sich hierbei auf < 650 F/m³ bzw. < 770 F/m³.
 


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